Monatsportraits

In diesem Bereich wird jedes Monat ein aktueller Artikel geschrieben, der inhaltlich interessante Themen rundum Natur, meiner Arbeit oder auch mir am Herzen liegende Themen umfasst.

April 2025
 

Bärlauch 1 x 1

Bärlauch gehört zu den ersten Frühlingskräutern und ist eine Wohltat für unseren Körper nach dem langen Winter. Diese aromatische Pflanze, die nach Knoblauch duftet, bietet nicht nur einen großartigen Geschmack, sondern auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Seine Wirkung ähnelt der von Knoblauch und wirkt sich positiv auf unsere Blutgefäße und somit auf unser Herz-Kreislaufsystem aus. Sein hoher Gehalt an Vitamin C, Mineralien und Spurenelementen macht ihn ideal für Frühjahrskuren. Darüber hinaus wirkt er antibakteriell, entzündungshemmend und stärkt unser Immunsystem. 

 

Um euch bei der Bestimmung mehr Sicherheit zu geben, habe ich die wichtigsten Erkennungsmerkmale für euch zusammengefasst: 

 

  • Der Bärlauch ist eine Zwiebelpflanze, bei der die Blätter einzeln aus dem Boden wachsen. Meist sprießen zwei Blätter aus einer Zwiebel, jedoch mit einem klar erkennbaren Stiel. Es bildet sich KEINE Rosette!

 

  • Die Blätter des Bärlauchs sind sehr zart und weich, während die giftigen Doppelgänger eher fest und robust sind. Bei ganz jungen Trieben können die Seiten noch etwas eingerollt sein.

 

  • Wenn ihr das Blatt genauer betrachtet, bemerkt ihr, dass die Vorderseite glänzt, während die Rückseite matt ist.

 

  • Auf der Rückseite könnt ihr einen stark ausgeprägten Mittelnerv erkennen. Versucht doch mal, das Blatt zu knicken. Dann könnt ihr ein deutliches „Knacken“ hören.

 

  • Ende April/ Anfang Mai beginnt die Blütezeit. Der Bärlauch bildet eine unverkennbare sternförmige Scheindolde, während das Maiglöckchen Glöckchen bildet.

 

Beim Pflücken verlassen sich viele auf den Knoblauchgeruch, aber Vorsicht ist geboten. Schon nach ein paar Blättern riechen die Finger stark nach Knoblauch, daher ist dies kein zuverlässiges Erkennungsmerkmal. Beim Sammeln gilt die goldene Regel: Sammelt nur, was ihr zweifelsfrei bestimmen könnt. Schaut euch jedes Blatt sorgfältig an, auch wenn es ein wenig mühsam ist, bevor ihr es in den Korb legt. Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass kein giftiger Doppelgänger versehentlich auf dem Teller landet.

 

Tipp:

 

Bärlauch sollte am besten frisch verzehrt werden, da er sein Aroma beim Trocknen verliert. Im Kühlschrank hält er sich auch ein paar Tage. Wickelt ihn dazu einfach in ein feuchtes Baumwolltuch ein.

 

Um länger etwas von Bärlauch zu haben, könnt ihr ein wunderbares Pesto daraus zaubern, das sehr vielseitig verwendbar ist. Auch das klassische Bärlauchsalz sollte in keiner Küche fehlen.

 

 

 

Viel Freude beim Sammeln und Bestimmen. Lasst euch von der Kraft des Bärlauchs inspirieren und zaubert schmackhafte Speisen. 

 

März 2025
 

Frühling genießen trotz Allergie -Die besten Tipps für dich! 

Die Sonne scheint, die Natur erwacht – doch für viele Allergiker beginnt jetzt die herausforderndste Zeit des Jahres. Juckende Augen, Niesanfälle und eine verstopfte oder laufende Nase können den Frühlingszauber schnell trüben. Doch das muss nicht sein!

 

Die Natur hält wertvolle Helfer für uns bereit, die das Immunsystem stärken und Allergiesymptome lindern können. Neben bewährten Pflanzenwirkstoffen spielt auch die Aromatherapie eine wichtige Rolle, um das Wohlbefinden in der Allergiezeit zu verbessern.

 

Was passiert bei einer allergischen Reaktion?

 

Eine Allergie ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen, die als Allergene bezeichnet werden. Dazu gehören unter anderem Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder bestimmte Nahrungsmittel. Das Immunsystem erkennt diese fälschlicherweise als Bedrohung und löst eine Reaktion aus, die sich in Symptomen wie Niesen, Hautausschlägen, Juckreiz, Atembeschwerden oder sogar schweren allergischen Reaktionen äußern kann.

 

Viele Menschen möchten nicht sofort zu Antiallergika oder Kortison greifen. Zum Glück gibt es pflanzliche Alternativen, die das Immunsystem regulieren und Beschwerden lindern können. 

 

Tragantwurzel – Stärkt das Immunsystem und kann allergische Reaktionen abmildern.
Schwarzkümmelöl – Hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, die Atemwege freizuhalten.
Johannisbeerspray (Gemmotherapie) – Die Knospen der Schwarzen Johannisbeere gelten als natürliches Kortison, das entzündungshemmend wirkt – ohne die bekannten Nebenwirkungen synthetischer Präparate.
Ätherische Öle – Unterstützen die Atemwege, beruhigen das Immunsystem und können allergische Symptome lindern.

 

Aromatherapie – eine natürliche Hilfe bei Allergien

 

Eine gezielte Aromabehandlung kann Allergikern spürbare Erleichterung bringen. Bestimmte ätherische Öle haben eine beruhigende Wirkung auf Haut und Schleimhäute, unterstützen das Immunsystem und wirken entzündungshemmend, abschwellend und regulierend.

 

Egal, ob als Raumduft, Inhalation oder sanfte Einreibung – ätherische Öle können helfen, allergische Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern.

 

Möchtest du herausfinden, welche Öle dir am besten helfen?

Vereinbare einen Termin und erlebe, wie eine gezielte Aromabehandlung deine Symptome spürbar lindern kann! Lass dich individuell beraten und finde die beste natürliche Unterstützung für dich.

 

Zusätzliche Tipps bei Pollenallergie

 

Luftreiniger & Pollenfilter nutzen – sowohl für die Wohnung als auch im Auto.
Stoßlüften statt Fenster kippen, am besten früh morgens oder spät abends.
Getragene Kleidung und Schuhe nicht im Schlafzimmer aufbewahren, um Pollen zu vermeiden.
Regelmäßig feucht wischen, um Staub und Allergene zu reduzieren.
Brille oder Sonnenbrille tragen, um die Augen vor Pollen zu schützen.
Haare vor dem Schlafen waschen, um Pollen vom Kopfkissen fernzuhalten.
Nasendusche verwenden, um Pollen aus der Nase zu spülen.
Alkohol meiden, da er die Schleimhäute reizt, die Gefäße erweitert und dadurch allergische Symptome verstärken kann.
Ätherische Öle gezielt einsetzen, um die Atemwege zu unterstützen und Entzündungen zu lindern.

 

 

Möge diese Saison für euch leicht und unbeschwert sein!

 

 

Februar 2025
 

Fühlst du dich müde und schlapp?

Die Tage werden endlich wieder länger, und besonders sonnige Tage wie heute genieße ich in vollen Zügen. Sonnenstrahlen tanken tut einfach gut! Doch graue und trübe Tage können unserer Stimmung zusetzen und uns Energie rauben.

 

Um die Vorfreude auf den Frühling zu steigern, kannst du mit bestimmten Düften die Sonne in deine vier Wände holen. Hier verrate ich dir meine persönliche Lieblings-Frühlingsduftmischung:


2 Tropfen Atlas Zeder

2 Tropfen Weißtanne

3 Tropfen Grapefruit

1 Tropfen Rosmarin verbenon

1 Tropfen Orange

 

Die ätherischen Öle in einen Riechstift füllen und jederzeit griffbereit haben. Alternativ 2–3 Tropfen der Grundmischung in einen Diffuser geben und erfrischt sowie gestärkt in den Tag starten.

 

Natürlich kannst du die Mischung ganz nach deinen eigenen Vorlieben anpassen und deine ganz persönliche Duftkomposition kreieren!

 

Vitamin D: Dein Stimmungsbooster

 

Wusstest du, dass Vitamin D eine entscheidende Rolle für dein Wohlbefinden spielt? Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel kann dazu führen, dass du dich müde und antriebslos fühlst. Auch wenn die Tage nun wieder heller werden, solltest du deinen Vitamin-D-Spiegel überprüfen lassen, um sicherzugehen, dass dein Körper ausreichend versorgt ist. Denn selbst im Sommer verhindert Sonnencreme die Vitamin-D-Bildung über die Haut.

 

Vitamin D ist nicht nur für die Stimmung wichtig, sondern hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile:

 

Warum Vitamin D so essenziell ist:

  1. Serotonin-Produktion: Fördert die Produktion des "Glückshormons" Serotonin, das für emotionale Stabilität sorgt.
  2. Motivation & Antrieb: Beeinflusst Dopamin und Noradrenalin, die für Energie und Stressbewältigung entscheidend sind.
  3. Entzündungshemmende Wirkung: Reduziert Entzündungen, die mit psychischen Erkrankungen in Verbindung stehen können.
  4. Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus: Trägt zur Stabilisierung des zirkadianen Rhythmus bei und verbessert den Schlaf.
  5. Winterdepression (SAD): Besonders in den dunklen Monaten kann ein Mangel die Stimmung negativ beeinflussen.

Ein ausgeglichener Vitamin-D-Spiegel hilft also, deine Stimmung zu stabilisieren und dein allgemeines Wohlbefinden zu verbessern.

 

Vitamin-D-Messung & Beratung

 

Aktionswoche: 24.02.2025 - 28.02.2025

 

Lass deinen Vitamin-D-Spiegel direkt bei uns in der Apotheke z. Hl. Benedikt Kremsmünster KG messen und erhalte eine individuelle Beratung zur optimalen Dosierung.


Nutze diese Gelegenheit, um deinen Speicher wieder gezielt aufzufüllen!

 

Ich und das gesamte Team der Apotheke z. hl. Benedikt, freuen uns auf deinen Besuch! (Bitte um Terminvereinbarung - 07583/5250)

Jänner 2025
 

Ätherische Öle richtig verdünnen

Ätherische Öle sind wahre Multitalente und können in vielerlei Hinsicht unseren Alltag bereichern.

 

Die meisten Menschen nutzen ätherische Öle hauptsächlich zur Raumbeduftung, doch ihr Potenzial reicht weit darüber hinaus! Ob für die tägliche Hautpflege, als Schmerzöl, zur Herstellung eines wohltuenden Brustbalsams in der Erkältungszeit oder als Schlaf-Roll-On – es gibt unzählige Möglichkeiten, diese kraftvollen Essenzen sinnvoll einzusetzen.

 

Ein großer Vorteil: Du bestimmst selbst, was in deinem Produkt enthalten ist. Synthetische Zusätze, Paraffine oder schwer verständliche E-Nummern kannst du getrost weglassen und stattdessen eine individuell abgestimmte, natürliche Pflege genießen.

 

Da ätherische Öle hochkonzentrierte Pflanzenwirkstoffe sind, ist die richtige Verdünnung entscheidend. Sie sollten in der Regel immer verdünnt angewendet werden, mit wenigen Ausnahmen, wie z. B. Lavendel fein. Eine falsche Dosierung kann zu Hautreizungen führen, besonders bei empfindlicher Haut, etwa bei Kindern oder älteren Menschen.

 

Die Faustregel lautet: Weniger ist mehr!
Teste die Mischung zuerst auf einer kleinen Hautstelle (Ellenbeuge), bevor du sie großflächig aufträgst, und beobachte die Reaktion.

 

Grundlegende Verdünnungsempfehlungen:

  • Für großflächige Anwendungen bei Erwachsenen (z. B. Körperöl) hat sich eine 1 %-Mischung bewährt: Das entspricht 20 Tropfen ätherisches Öl auf 100 ml Pflanzenöl.
  • Für spezielle Anwendungen, wie Brustbalsam bei akutem Husten, kann die Konzentration auf 2 % bis maximal 3 % erhöht werden.

Die Dosierung sollte stets auf den Anwendungszweck und die Person abgestimmt werden. Zur Orientierung habe ich für euch eine Dosiertabelle erstellt. Natürlich gibt es noch unzählige weitere Faktoren, die beachtet werden sollten: Leidet man eventuell an Asthma oder Epilepsie? Ist man Allergiker? Besteht eine Schwangerschaft? 

 

Besondere Vorsicht bei Babys! 

Babys bis zu einem Alter von 6 Monaten sollten ätherische Öle nur sehr sehr sparsam oder gar nicht verwendet werden! Hydrolate sind hier die bessere Wahl.

 

Intensive ätherische Öle:
Es gibt besonders intensive ätherische Öle, wie z. B. Nelke oder Zimt. Hier ist eine besonders niedrige Dosierung erforderlich. Oft reichen 1–2 Tropfen in einer 1 %-Mischung aus. Eine höhere Konzentration wäre zu stark. Für Kinder sind diese beiden Öle ohnehin nicht geeignet.

 

Wichtig:

Bei Babys und Kleinkindern ist besondere Vorsicht geboten, wenn es um die Verwendung ätherischer Öle geht. Informiert euch vorab gründlich und umfassend, bevor ihr damit arbeitet. Die richtige Dosierung ist entscheidend, um Risiken zu vermeiden. Es gibt ausgezeichnete Fachliteratur, die gezielt nach Beschwerden oder Krankheitsbildern geordnet ist und oft bewährte Rezepte enthält. Nutzt diese Ressourcen, besucht spezielle Kurse und Workshops oder wendet euch an erfahrene Experten, um sicherzustellen, dass ihr verantwortungsvoll mit ätherischen Ölen umgeht. Sicherheit und Gesundheit sollten immer an erster Stelle stehen!

 

 

 

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

Paracelsus

 

 

Neugierig geworden?

Es gibt noch so viele weitere Dinge, die du wissen solltest! Wenn du mehr über die richtige Verdünnung, die Kunst des Mischens oder die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten ätherischer Öle erfahren möchtest, lade ich dich herzlich zu einem meiner nächsten Kurse ein. Dort erwarten dich spannende Einblicke und zahlreiche inspirierende Rezepte.

 

Dezember 2024
 

Stressfreie Adventzeit?!

So bewahrst du die Ruhe

 

Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich eine Zeit der Besinnlichkeit und Freude sein, doch für viele bedeutet sie vor allem Hektik und Stress. Der Alltag wird durch zahlreiche zusätzliche Aufgaben noch anstrengender: Geschenke finden, Kekse backen, das Haus dekorieren, einen Adventskranz binden, Besuch empfangen – die Liste scheint endlos. Dazu kommt der Druck, alles perfekt machen zu wollen.

 

Oft geraten wir in einen Strudel aus Verpflichtungen, der uns die Freude an dieser besonderen Zeit nimmt. Wir setzen uns selbst unter Druck, um allen Erwartungen gerecht zu werden – sei es von außen oder von uns selbst. Dabei vergessen wir oft das Wesentliche: die Weihnachtszeit bewusst zu genießen und uns selbst etwas Gutes zu tun.

 

 

Um die hektischen Tage etwas gelassener zu gestalten, habe ich ein Rezept für einen Anti-Stress-Roll-on für euch:

  • 10 ml Jojobaöl
  • 1 Tropfen Neroli 10 %: Wirkt beruhigend und hebt die Stimmung.
  • 3 Tropfen Orange: Bringt Leichtigkeit in den Alltag.
  • 1 Tropfen Vanille: Verleiht ein warmes, geborgenes Gefühl.
  • 2 Tropfen Atlaszeder: Unterstützt die innere Ruhe und Erdung.

Mische die Zutaten in einem kleinen Roll-on-Fläschchen. Trage die Mischung bei Bedarf auf die Handgelenke und im Nacken auf und atme den beruhigenden Duft ein. Dieser kleine Helfer unterstützt dich dabei, den Tag mit mehr Gelassenheit zu meistern und zwischendurch bewusst innezuhalten.

 

Perfektion ist nicht das Ziel

 

Wir müssen nicht alles perfekt machen. Weihnachten ist keine Prüfung, sondern eine Zeit für Freude, Gemeinschaft und Dankbarkeit. Mach dir bewusst, dass es okay ist, Abstriche zu machen. Konzentriere dich auf das, was wirklich zählt: schöne Momente mit der Familie, eine Auszeit für dich selbst und das Genießen kleiner Augenblicke.

 

Ideen für kleine Auszeiten

  • Ein entspannendes Bad: Lass den Tag hinter dir und tanke neue Energie.
  • Zeit in der Natur: Schau aus dem Fenster oder gehe spazieren und beobachte die Ruhe der winterlichen Landschaft.
  • Ein heißer Tee und ein gutes Buch: Schaffe dir einen kleinen Rückzugsort, um den Alltag auszublenden.
  • Meditation oder Achtsamkeitsübungen: Schon ein paar Minuten reichen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Es geht nicht darum, stundenlange Rituale einzuführen, sondern kleine Oasen der Ruhe zu schaffen. Diese Momente helfen dir, dich zu zentrieren und neue Kraft zu schöpfen.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir eine ruhige und besinnliche Adventszeit. Genieße die Zeit mit deinen Lieben, aber vergiss dabei nicht dich selbst. Es liegt in deiner Hand, die Magie der Weihnachtszeit zu spüren und sie auf deine eigene Weise zu erleben.

 

Alles Liebe,
Sabine

 

November 2024
 

Aromatherapie - Was ist das?

Heute möchte ich euch über einige Dinge aufklären, die mir besonders wichtig sind. Viele Menschen wissen gar nicht, was Aromatherapie ist, und stempeln dies gleich als Esoterik ab. Ätherische Öle haben jedoch nichts mit Hokuspokus oder dergleichen zu tun! Es gibt sogar wissenschaftliche Studien, die ihre Wirkung belegen, und auch in Arzneimitteln finden sich ätherische Öle wieder. Diese naturreinen und hochwirksamen Substanzen haben tatsächlich eine nachweisbare Wirkung. Eine Vielzahl ätherischer Öle wirkt antiviral, antibakteriell, antiseptisch, antimykotisch, durchblutungsfördernd, schleimlösend, zellregenerierend, wundheilungsfördernd, schmerzlindernd und vieles mehr.


Man sieht also, wie vielseitig diese Öle eingesetzt werden können. Das Tolle daran ist, dass sich ätherische Öle nicht nur für körperliche Beschwerden verwenden lassen, sondern auch positiv auf unsere Emotionen und Psyche auswirken. Duftmoleküle werden über unsere Nase aufgenommen und gelangen in das sogenannte limbische System, das für unsere Emotionen, Erinnerungen und unser Verhalten verantwortlich ist. So können sie uns möglicherweise an eine schöne Kindheitserinnerung zurückversetzen und uns Wärme, Geborgenheit und Glücksgefühle schenken. Es gibt unzählige Beispiele, die zeigen, wie vielseitig ätherische Öle wirken können.


Das ist es, was mich daran so fasziniert. Mit nur einem einzigen Öl kann ich so viele Dinge bewirken. In meinen Aromabehandlungen vereine ich die Kraft verschiedenster Öle und stimme sie genau auf dich und deine Bedürfnisse ab.

 

Was genau sind ätherische Öle?


Naturreine ätherische Öle werden durch Verfahren wie Wasserdampfdestillation, Kaltpressung oder Extraktion gewonnen, wobei die Wasserdampfdestillation am häufigsten eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren wird nicht nur das kostbare Öl gewonnen, sondern man erhält auch ein sogenanntes Hydrolat. Ätherische Öle sind die „fette“ Phase einer Pflanze, wohingegen das Hydrolat die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze enthält.


Leider findet man auf dem Markt viele verfälschte Öle, die nicht naturrein sind. Hier betone ich ausdrücklich: Es geht um 100 % naturreine Öle! Bezeichnungen wie „100 % reines Öl“, „naturidentisch“ oder „100 % ätherisches Öl“ können irreführend sein und erzeugen Verwirrung beim Verbraucher. In der Aromatherapie geht es ausschließlich um die Wirkung von 100% naturreinen ätherischen Ölen.
Viele Anbieter verkaufen synthetisch hergestellte Öle, die kostengünstig in der Herstellung sind, aber die gewünschte Heilwirkung, wie sie in der Aromatherapie beschrieben wird, nicht erzielen.

 

Fazit: ätherisches Öl ≠ ätherisches Öl


Viele Menschen lassen sich von Preisen in die Irre führen. Doch weder ein hoher noch ein niedriger Preis garantiert automatisch eine gute oder schlechte Qualität. Das gilt für ätherische Öle genauso wie für Lebensmittel oder andere Produkte. Der Preis allein sagt nichts über die tatsächliche Qualität aus. Deshalb ist es umso wichtiger, das Etikett sorgfältig zu prüfen, um sicherzugehen, dass man genau das bekommt, was man erwartet.

 

Zahlreiche Websites wirken sehr naturnah und vermitteln durch detaillierte Informationen über die Herkunft und Verarbeitung der Öle Vertrauen. Dennoch kann es sich am Ende um synthetische oder gemischte Produkte handeln, die nur einen geringen Anteil natürlicher Inhaltsstoffe enthalten. Lasst euch nicht von Marketingtricks oder leeren Versprechungen täuschen. Ein kritischer Blick auf das Etikett ist der Schlüssel, um die wahre Qualität eines Produkts zu erkennen.

Mit etwas Hintergrundwissen und Aufmerksamkeit wird die Suche nach einem hochwertigen, wirkungsvollen Öl deutlich leichter – und ihr könnt selbstbewusst und informiert eure Entscheidung treffen.

 

Achtet also auf die folgenden Merkmale auf dem Etikett:

  1. 100 % naturreines Öl – achtet genau auf diese Bezeichnung!
  2. Bio-Qualität oder Demeter-Qualität – das ist besonders wichtig– schließlich möchte niemand Pestizidrückstände auf der Haut haben.
  3. Gewinnungsverfahren – wie z. B. Wasserdampfdestillation. Auf synthetischen Ölen werden keine Gewinnungsverfahren angegeben.
  4. Botanische Bezeichnung – um sicherzugehen, welche Pflanze tatsächlich im Fläschchen steckt.

Anwendung und Möglichkeiten:

 

Ätherische Öle bieten eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten. Wie bereits erwähnt, ist es äußerst wichtig, auf hochwertige Produkte zu achten. In der Aromatherapie werden ätherische Öle auf drei Hauptarten angewendet: über den Geruchssinn, die Haut oder – in Ausnahmefällen – durch orale Einnahme. Letzteres ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Zwar ist die Einnahme möglich, sollte jedoch nur unter Aufsicht erfahrener Fachleute erfolgen, da hierbei viel beachtet werden muss.

 

Meine bevorzugte und intensivste Anwendungsmethode ist die Anwendung über die Haut. Vielleicht fragt sich der eine oder andere, warum die Haut? Ist eine Einnahme nicht viel wirkungsvoller? Dazu eine Erklärung: Unsere Haut ist das größte Organ des Körpers und nimmt Stoffe sehr gut auf. Daher ist es wichtig, genau darauf zu achten, womit wir unsere Haut versorgen. Alles, was wir auftragen, wird von der Haut und damit vom gesamten Organismus aufgenommen. Ätherische Öle haben die besondere Eigenschaft, sehr schnell und tief in die Haut einzudringen. Beeindruckend ist auch, dass sie nach nur wenigen Minuten sogar in unserem Atem nachgewiesen werden können.

 

Es gibt noch so viel, was ich euch erzählen möchte. Das würde aber hier definitiv den Rahmen sprengen! Bist du an diesem Thema interessiert? Besuche doch einen meiner Workshops oder erfahre hautnah eine Aromatherapie-Anwendung bei mir in der Praxis. 💚

 

Oktober 2024
 

Oktober - der goldene Monat

Jede Jahreszeit hat ihren eigenen, ganz besonderen Charme, doch nach einem langen, heißen Sommer sehne ich mich immer wieder besonders nach dem Herbst. Diese Jahreszeit ist für mich geheimnisvoll und mystisch, geprägt von nebligen Morgen und der frischen Kühle, die sich mit den letzten wärmenden Sonnenstrahlen mischt. Ich genieße es, wie der Nebel sich in den frühen Stunden über die Felder legt und sich im Laufe des Tages langsam auflöst. Die Temperaturen sinken, aber jeder Sonnenstrahl, den ich noch auf meiner Haut spüren darf, fühlt sich besonders kostbar an. Doch das Schönste ist die überwältigende Farbenpracht, die der Herbst uns schenkt.

 

Aber warum färben sich die Blätter überhaupt bunt? Was passiert genau in dieser Jahreszeit in unserer Pflanzenwelt? 

 

 

Die Vorbereitung der Natur auf den Winter

Im Herbst beginnt die Natur, sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Die Pflanzen ziehen ihre Kraft zurück, entweder in Samen, die im nächsten Jahr keimen werden, oder in die Wurzeln, um im Frühjahr mit neuer Energie zu erblühen. Die sinkenden Temperaturen und das kürzer werdende Tageslicht signalisieren den Pflanzen, dass es Zeit ist, ihre Aktivitäten zu drosseln. Besonders die Bäume reagieren auf diese Veränderungen, indem sie die Photosynthese einstellen.

 

Der Prozess beginnt mit dem Abbau von Chlorophyll, dem grünen Farbstoff in den Blättern, der für die Photosynthese verantwortlich ist. Chlorophyll ermöglicht es den Pflanzen, Sonnenlicht in Energie umzuwandeln. Doch um Nährstoffe zu sparen und sich auf den Winter vorzubereiten, bauen die Bäume das Chlorophyll ab. Das führt dazu, dass andere Farbpigmente, die im Sommer vom dominanten Grün überdeckt wurden, sichtbar werden.

 

Warum färben sich die Blätter bunt?

Die herbstliche Farbpalette – von Gelb über Orange, Rot und Violett bis hin zu Braun – entsteht durch verschiedene Pigmente in den Blättern:

  1. Carotinoide: Diese Pigmente, die gelbe und orange Farben erzeugen, sind das ganze Jahr über in den Blättern vorhanden. Sie werden normalerweise vom Chlorophyll überdeckt, aber sobald dieses abgebaut ist, treten sie in den Vordergrund.
  2. Anthocyane: Diese Pigmente entstehen erst im Herbst und sorgen für die kräftigen Rot- und Violetttöne. Anthocyane schützen die Blätter vor schädlichem UV-Licht und helfen, überschüssigen Zucker, der sich in den Blättern angesammelt hat, abzubauen.
  3. Tannine: Diese organischen Verbindungen sind für die braunen Farbtöne verantwortlich. Sie werden sichtbar, wenn das Chlorophyll vollständig abgebaut ist und die Blätter ihre Nährstoffe verloren haben.

Die Farbintensität der Blätter hängt stark von den jeweiligen Wetterbedingungen ab. Ein sonniger Herbst mit kühlen Nächten, aber frostfreien Temperaturen fördert besonders lebhafte Farben. Regen, Trockenheit oder früh einsetzender Frost können dagegen die Farben weniger intensiv wirken lassen.

 

Der Herbst – mehr als nur bunte Blätter

Neben der Farbenpracht gibt es im Herbst noch viele weitere interessante Naturphänomene. Tiere bereiten sich auf den Winter vor, indem sie entweder Vorräte sammeln oder sich ein warmes Quartier suchen. Manche Vögel ziehen in wärmere Regionen, während andere, wie Igel und Bären, in den Winterschlaf gehen. Die Erntezeit erreicht ihren Höhepunkt, und wir genießen die Fülle an Äpfeln, Kürbissen, Nüssen und anderen saisonalen Leckereien.

 

Die kürzer werdenden Tage und das veränderte Licht verleihen dem Herbst auch eine besondere Atmosphäre. Die tief stehende Sonne taucht die Welt in ein weiches, goldenes Licht. Es ist die Zeit der inneren Einkehr und Vorbereitung auf die ruhige Winterzeit, in der die Natur zur Ruhe kommt und wir selbst oft auch ein wenig innehalten.

 

Der Herbst ist also eine Übergangszeit – eine Phase, in der die Natur loslässt, um Platz für Neues zu schaffen, das im kommenden Frühling wieder erblühen wird.

Diese Veränderungen in der Pflanzenwelt machen den Herbst so besonders und zeigen uns, dass alles im Kreislauf der Jahreszeiten miteinander verbunden ist.

 

September 2024
 

Mit Leichtigkeit zurück in 
den Schulalltag

 

 

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, und der Schulstart steht bevor. Nach einem herrlichen Sommer mit vielen heißen Tagen am Meer oder See sehnen sich viele Eltern nach neun Wochen Ferien wieder nach einem geregelten Alltag. Doch der Übergang in den Schulalltag verläuft oft nicht ganz reibungslos. Ob es die Nervosität vor dem ersten Schultag ist oder Kinder, die nach der langen Pause nur schwer in den Lernmodus zurückfinden.

 

Es gibt dabei zwei Arten von Kindern: Die einen freuen sich auf den Schulanfang und können es kaum erwarten, ihre Freunde wiederzusehen. Die anderen hingegen haben wenig Lust auf die Schule. Ich gehörte selbst zu den Kindern, die den Schulstart immer mit Freude erwarteten – sei es das Beschriften der Hefte, das Treffen mit den Klassenkameraden oder die gemeinsame Zeit in der Schule. Dennoch war die Vorfreude oft begleitet von Prüfungsängsten und Selbstzweifeln. Gedanken wie „Werde ich das schaffen?“ oder „Bin ich gut genug?“ waren ständige Begleiter.

 

Wer solche Gefühle kennt – die Angst zu versagen oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein – weiß, wie belastend das sein kann. Vielleicht betrifft das auch dein Kind oder dich selbst. Diese Unsicherheiten können sowohl in der Schule als auch im Berufsleben auftreten und betreffen viele von uns.

 

Um euch in solchen Momenten zu unterstützen, habe ich eine spezielle Duftmischung zusammengestellt, die flexibel anwendbar ist – ob als Raumbeduftung oder in Form eines Riechstifts für unterwegs.

 

Duftmischung:

  • 10 Tropfen Neroli
  • 10 Tropfen Orange
  • 5 Tropfen Vanille
  • 5 Tropfen Atlaszeder

Diese Mischung vermittelt ein Gefühl von Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit. Besonders die Atlaszeder schenkt uns Kraft und Stärke, um den Herausforderungen des Lebens gewachsen zu sein. Für eine intensivere Wirkung könnt ihr sie auch verdünnt auf die Haut auftragen, abgestimmt auf das Alter und die Bedürfnisse.

 

Jeder von uns hat seine eigenen Herausforderungen, und ich stehe euch gerne unterstützend zur Seite. Meldet euch jederzeit bei mir, wenn ihr eine individuell abgestimmte Ölmischung möchtet.

 

 

PS: Am 8. Oktober findet mein Kurs Ätherische Öle im Schulalltag statt. Dort sprechen wir über alltägliche Herausforderungen wie Ängste, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernunterstützung u.v.m. Der Kurs ist nicht nur für Schulkinder gedacht, sondern auch eine wertvolle Unterstützung für alle, die vor großen Herausforderungen stehen.

August 2024

Der Frauendreißiger
Eine Zeit der Heilkräuter und Rituale

 

Am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, wird traditionell die Kräuterweihe gefeiert, die den Beginn des sogenannten Frauendreißigers markiert. Man sagt, dass die (Frauen-)Kräuter in diesen 30 Tagen zwischen August und September besonders heilkräftig sind. An diesem Tag werden traditionell Kräutersträuße in der Kirche gesegnet. Diese christliche Praxis hat ihre Wurzeln in heidnischen Bräuchen. Unabhängig von der jeweiligen Tradition oder dem Glauben ist dies eine schöne Festzeit für alle Kräuterfrauen und -männer.

 

Der Kräuterbuschen erfüllt verschiedene Zwecke. In der Winterzeit dient er als Hausapotheke. Je nach Bedarf wurden aus dem getrockneten Strauß Kräuter entnommen, zum Beispiel um Tee zuzubereiten und sich zu erholen. Auch zum Räuchern wurden die Kräuter verwendet, um das Haus vor negativen Einflüssen zu schützen und Unheil, insbesondere Blitzschläge und Gewitter, abzuwehren.

 

Zu den sogenannten Frauenkräutern zählen unter anderem die heilkräftige Schafgarbe sowie Johanniskraut, Rotklee, Frauenmantel, Lavendel, Ringelblume und viele mehr. Traditionell besteht der Kräuterbuschen aus 7, 9, 12, 14, 24, 72 oder sogar 99 verschiedenen Kräutern, je nach Brauch und Region. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch! Diese Zahlen haben je nach Tradition eine besondere Bedeutung. Ihr könnt jedoch auch eure persönliche Zahl wählen, sei es eine besondere Erinnerung, ein wichtiges Datum oder eure Glückszahl. Lasst euch von eurer Intuition leiten, und ihr werdet etwas ganz Besonderes und Persönliches erschaffen.

 

Möchtest du mehr über Bräuche, Kräuter und ihre Heilwirkung erfahren, freue ich mich, dich in einem meiner Kurse, Workshops oder bei einer Kräuterwanderung zu treffen.

Juli 2024
 

Sommerfit - Ein Rezept gegen Sonnenbrand und mehr
 

 

Die Sommerferien stehen vor der Tür, und hoffentlich lässt die Sonne nicht mehr lange auf sich warten. Jeder von uns hatte vermutlich schon einmal einen Sonnenbrand und weiß, wie schmerzhaft und unangenehm das sein kann. Deshalb habe ich ein hilfreiches Rezept für euch zusammengestellt.

 

Das Wichtigste im Sommer ist nach wie vor, die Haut mit einer geeigneten Sonnencreme zu schützen. Sollte es dennoch zu einem Sonnenbrand kommen, wirkt dieser Spray nicht nur wunderbar kühlend, sondern hilft auch dabei, dass sich die Haut schneller regeneriert. Er lindert den Schmerz und die Rötung.

 

Auch wenn ihr keinen Sonnenbrand habt, lohnt es sich, diesen Spray als After-Sun zu verwenden. Einfach am Abend auf die sonnenbeanspruchte Haut auftragen, und die Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und regeneriert sich besser.

 

Alles, was ihr dafür braucht:

  • 50 ml Rosenhydrolat
  • 5 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
  • 5 Tropfen Lavendelöl fein
  • 3 Tropfen Karottensamenöl
  • 2 Tropfen Pfefferminzöl

Alle Öle in eine 50-ml-Glassprühflasche tropfen und mit Rosenhydrolat auffüllen. Vor Gebrauch kurz schütteln und mehrmals täglich auf die betroffene Stelle aufsprühen.

 

Ich wünsche euch einen großartigen Start in die Sommerferien und eine wunderbare Zeit.

 

 

PS: Solltet ihr euch einmal am Herd oder woanders verbrennen, gebt sofort einen Tropfen Lavendelöl fein darauf und verwendet anschließend mehrmals täglich diesen kühlenden Spray.

 

 

Juni 2024
 

Insektenstich ade 

Der Sommer lässt momentan etwas auf sich warten, aber die nächsten schönen Tage stehen bereits bevor. Damit ihr gut vorbereitet seid für laue Sommerabende, verrate ich euch eines meiner Lieblingsrezepte, das wunderbar bei roten, geschwollenen und juckenden Insektenstichen hilft.

 

Ich kombiniere in meinen Rezepten gerne frische Pflanzen mit ätherischen Ölen. Der Spitzwegerich spielt dabei eine große Rolle.

 

Spitzwegerich - Plantago lanceolata

ist eine weit verbreitete Heilpflanze, die für ihre vielfältigen medizinischen Eigenschaften geschätzt wird. Er wächst bevorzugt auf Wiesen und an Wegrändern und ist sehr leicht an seinen langen, schmalen, lanzettförmigen Blättern zu erkennen.

Die Blätter des Spitzwegerichs enthalten entzündungshemmende und antibakterielle Stoffe, die bei der Behandlung von Wunden, Schnittverletzungen und Insektenstichen hilfreich sind. Daher ist er ein Must-have in meinem Insektenstich-Roll-on.

 

Einen Ölauszug mit Spitzwegerich herzustellen, ist eine einfache und effektive Methode, um die heilenden Eigenschaften der Pflanze zu extrahieren und zu konservieren. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

 

Du benötigst:

  • Frische Spitzwegerichblätter
  • Jojobaöl
  • Hitzebeständiges Gefäß (z.B. ein Becherglas)
  1. Zerkleinere die frischen Spitzwegerichblätter (am besten lässt du sie einen halben Tag antrocknen) und gib sie mit dem Jojobaöl in ein Becherglas. Ich fülle das Becherglas etwa zur Hälfte mit Spitzwegerich und fülle anschließend mit Jojobaöl auf, sodass die Blätter mit Öl bedeckt sind.
  2. Nun kommt das Ganze in ein Wasserbad und wird bei niedriger Temperatur ausgezogen. Das Öl sollte nicht kochen oder rauchen! Lass das Öl etwa 2-3 Stunden im Wasserbad ziehen. 

Achte darauf, die Temperatur des Wassers nicht zu hoch werden zu lassen, da zu hohe Temperaturen die heilenden Inhaltsstoffe zerstören können.

 

 

Für den Roll-on benötigst du ein leeres Roll-on-Fläschchen, 10 ml des Ölauszugs und 3 Tropfen Lavendel fein. - FERTIG

 

Ihr könnt den Roll-on mehrmals täglich gezielt auf die betroffenen Stellen auftragen. Ihr werdet schnell merken, dass ihr auf diesen Roll-on nicht mehr verzichten möchtet. Er ist klein, praktisch und wirkungsvoll.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen. :)

 

P.S.: Solltet ihr den Roll-on einmal nicht zur Hand haben, könnt ihr auch die frischen Blätter des Spitzwegerichs zerreiben und auf die betroffene Stelle legen.

 

 

01.04.2023
 

Start in den neuen Lebensabschnitt Unternehmer

Von klein auf haben mich Pflanzen, Tiere und im Allgemeinen unsere Natur und Umwelt sehr begeistert. Sie gibt uns alles, was wir brauchen. Durch meine Ausbildung als PKA in der Apotheke konnte ich viel Wissen erwerben, doch mein Interesse war lange Zeit nicht gestillt. Deshalb habe ich viele Seminare und Kurse besucht, um mich weiterzubilden. Als ich begann, im privaten Bereich mit den Wirk- und Inhaltsstoffen vieler Pflanzen und Öle zu arbeiten, fand ich meine Liebe zu dieser Tätigkeit.

 


 

Letztendlich war es nur eine Frage der Zeit, bis ich beschloss, mein Wissen und meinen Wunsch, anderen Gutes zu tun, durch die einzigartigen Kräfte zu teilen, die Pflanzen in sich tragen.

 


 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.